Die richtige Foundation zu finden, scheitert oft nicht an der Marke, sondern am Unterton der Haut. Wer das versteht, kauft seltener daneben und spart sich den grauen oder orangestichigen Schimmer, den viele aus eigener Erfahrung kennen.
Den Unterton bestimmen
Der Unterton liegt unter der sichtbaren Hautfarbe und bleibt auch nach Bräune oder Blässe gleich. Es gibt drei Grundtypen: kühl, warm und neutral. Ein einfacher Anhaltspunkt sind die Adern am Handgelenk bei Tageslicht. Wirken sie eher bläulich-violett, deutet das auf einen kühlen Unterton hin. Schimmern sie grünlich, ist der Unterton warm. Lässt sich beides nicht klar zuordnen, sind Sie vermutlich neutral.
Ein weiterer Test: Halten Sie ein silbernes und ein goldenes Schmuckstück an die Haut. Schmeichelt Silber mehr, passen kühle Töne besser, bei Gold sind warme Nuancen die richtige Wahl.
Den Ton testen, nicht raten
Tragen Sie eine kleine Menge entlang des Kieferknochens auf, nie am Handrücken. Die Farbe, die fast verschwindet und keinen sichtbaren Rand hinterlässt, ist die passende. Prüfen Sie das Ergebnis unbedingt bei natürlichem Licht am Fenster, denn Kunstlicht im Geschäft verfälscht den Eindruck erheblich.
- Kühle Untertöne harmonieren mit rosigen, leicht bläulichen Foundations.
- Warme Untertöne wirken frischer mit gelblich-goldenen Nuancen.
- Neutrale Hauttypen können zwischen beiden Richtungen wählen.
Bedenken Sie außerdem, dass sich die Haut im Sommer verändert. Viele brauchen dann eine halbe Nuance dunkler als im Winter. Eine zweite Foundation für die warme Jahreszeit ist deshalb keine Verschwendung, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Mit etwas Übung wird die Farbwahl schnell zur Routine.